Meine Philosophie

Über mich

Der Beginn

Begonnen hat meine Begeisterung für Hundetraining als meine Hündin Lola und ich in der Besuchs- und Therapiebegleithundestaffel des Samariterbundes Favoriten aufgenommen wurden. Zu diesem Zwecke musste ich 2022 mit der damals 7 jährigen Lola die BH/VT Prüfung absolvieren. Im Alleinstudium brachte ich uns alles notwendige bei, um die Prüfung mit Auszeichnung zu bestehen. Das machte mir soviel Spaß, dass ich beschloss, am ATN Hundetrainer Lehrgang teilzunehmen, eine praxisnahe Ausbildung auf höchstem wissenschaftlichem Niveau. Aktuell erweitere ich meine Kenntnisse um den ATN Verhaltensberater sowie ATN Assistenzhundetrainer.

Training mit Gefühl und Verstand – meine Trainingsphilosophie

Das Konzept „Training mit Gefühl und Verstand“ bezieht sich auf eine ganzheitliche Herangehensweise im Hundetraining, die sowohl emotionale als auch kognitive Aspekte von Mensch und Hund berücksichtigt. Respekt und Verständnis für Mensch und Hund stehen im Vordergrund.

Nicht alles was möglich ist, ist auch sinnvoll. Ja, eine (geschlossene) Hundebox für die Erlernung der Stubenreinheit funktioniert – aber beeinträchtigt das emotionale Gleichgewicht des Hundes enorm und ist daher tierschutzrelevant. Rückruf Training, wo Hund von einer Fremdperson zuvor festgehalten wird, basiert auf Trennungsangst. Ich möchte, dass unsere Hunde freudig zu uns laufen und nicht weil sie fürchten uns zu verlieren.

Ich bin aus vielen Gründen gegen Strafen als Trainingsprinzip – also bewusst eingesetzte Reize, die beim Hund eine unangenehme Emotion auslösen. Physische oder psychische Gewalt gegen Hunde (einem Lebewesen mit Gefühlen) lassen sich mit meinen Werten nicht vereinbaren.

Meine fundierten Trainingsmethoden basieren daher auf positiver Verstärkung („Belohnung“).

Ich bin mir bewusst, dass ich ein Dienstleister bin und trainiere Menschen, die Hund/e haben. Daher sind nicht meine Vorstellungen wichtig, sondern die spezifischen Bedürfnisse des konkreten Mensch-Hunde-Teams. Meine Aufgabe ist es, das Team dabei bestmöglich zu unterstützen ihre individuellen Ziele zu erreichen. Pauschalaussagen wie „ein Hund muss…“ sind dabei nicht zielführend.

Es muss z. B. nicht jeder Hund leinenführig gehen können. Kund:innen mit einem 3 kg schweren Hund haben vermutlich andere Prioritäten wie Kund:innen mit einem 50 kg schweren Hund.

Ein Trainingsplan, der jeden Tag 30 Minuten Training vorsieht, hat keinen Nutzen, wenn im Alltag die Zeit dafür schlicht nicht vorhanden ist.

Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass Kund:innen mit mir offen und ehrlich auf Augenhöhe reden können. Niemandem soll es peinlich sein, von Misserfolgen zu berichten. Ganz im Gegenteil, nur wenn ich die kenne, können wir das weitere Training entsprechend optimieren. Und wir alle machen Fehler oder haben schon mal die Nerven verloren. Wer fehlerlos ist, werfe den ersten Stein 😉 Und was ich heute lerne, kann ich morgen besser machen.

Über mich

Geboren 1975 in Wien, übersiedelte ich ich 2024 nach Pressbaum. Hier lebe ich gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin und meinen beiden Golden Retriever Hündinnen, Lola und Happy. Nach dem Umzug hatte ich gleich mal die Chance meine Hundetrainer Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Die jüngere Hündin kannte bis dato keine Pferde und die Reizeinwirkung eines Gartens habe ich auch unterschätzt. Die Folge, ein bellender Hund am Gartenzaun und ausgeprägtes Jagdinteresse im Wald. Mittlerweile können Happy und ich wieder ohne Leine durch den Wald spazieren und Pferde werden in der Regel wohlwollend zur Kenntnis genommen 😉

Jedes Lebewesen hat das Recht auf Glück – und dazu beizutragen ist meine Mission!

Zertifizierung tierschutzqualifizierter Hundetrainer
Am 9.11.2025 war es soweit – die große Abschlussprüfung meines ATN Hundetrainerstudiums, …
Therapiebegleithund Zertifizierung
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